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EU-Führerschein  ... um viele Ideen besser

Der kleine EU-Führerschein
Der neue EU-Führerschein im Scheckkarten-Format: Mit der Einführung des praktischen Neulings seit dem 1.1.1999 ergaben sich natürlich auch einige inhaltliche Veränderungen - und damit entsprechende Fragen, die wir Ihnen hier beantworten möchten.

Die für Sie Wichtigste können wir Ihnen in der untenstehenden Tabelle schon vorab im Überblick beantworten. Denn die gewohnten Klassen 1-5 teilen sich seit dem Einführungstermin nach Buchstaben auf.
Eine Besonderheit stellen Gesundheits-Checks für Lkw-, Bus- und Taxifahrer dar.
Was ändert sich für die Besitzer alter Führerscheine?
Welche Klasse wird in welche umgeschrieben?

Vor Inkrafttreten der EG-Regelungen erteilte Fahrerlaubnis-Klasse
 

umgeschrieben in Klasse:
 

1
 

A, A1, A2, AM, L
 

1b
 

A1, AM, L
 

2
 

CE, C, C1E, C1, BE, B, AM, T, L
 

2 beschränkt (auf SoloKfZ)
 

C, C1, B, AM, L
 

3
 

C1E, C1, BE, B, AM, L
 

4
 

AM, L
 

5

L


Machen Sie doch schon den Führerschein mit 17 Jahren, mehr Infos hier.

Merkblatt für Führerscheinumtausch

Der Umtausch des bisherigen Führerscheins ist für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland freiwillig. Die alten Rechte aus der bisherigen Fahrerlaubnis bleiben erhalten und werden beim Umtausch in die neuen Fahrerlaubnisklassen entsprechend berücksichtigt. Die Gültigkeit der Führerscheindokumente ist auf 15 Jahre befristet. Diese Befristung betrifft nur die Dokumente, nicht die Fahrerlaubnis selbst. Er wird also nach Fristablauf keine Befähigungs- oder Gesundheitsprüfung geben. Diese gelten - wir bisher - ausschließlich für Personengruppen, die z.B. als Busfahrer besondere Verantwortung im Straßenverkehr tragen.

Hinweise für Inhaber der Klasse 2
Für alle Fahrerlaubnisinhaber der Klasse 2 erlischt die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klasse 2 mit Vollendung des 50. Lebensjahr.

Ist die Fahrerlaubnis erloschen, so dürfen keine Kraftfahrzeuge der Klasse 2 mehr geführt werden. Die Wiedererlangung der Fahrberechtigung setzt ein Verlängerungsverfahren voraus.

Die Fahrerlaubnisse der Klasse 2 (künftig Klasse CE) werden auf 5 Jahre befristet. Die Verlängerung ist jeweils abhängig von einer ärztlichen Untersuchung und der Überprüfung der Sehleistung. Der Antrag sollte persönlich mindestens 4 Wochen vorher gestellt werden, damit der neu auszustellende Führerschein rechtzeitig ausgehändigt werden kann. Dabei sind die erforderlichen Eignungsnachweise bereitzuhalten.

Hinweise für Inhaber der alten Klasse 3

Inhaber der Fahrerlaubnisklasse 3 erhalten beim Umtausch neben der Fahrerlaubnis der Klassen B, BE auch die Klassen C1 und C1E ohne Befristung und ohne die Notwendigkeit regelmäßiger ärztlicher Kontrolluntersuchungen. Mit dieser Fahrerlaubnis dürfen Kraftfahrzeuge bis 7,5 t zulässiges Gesamtgewicht und Züge bis 12 t geführt werden.

Soll der volle Umfang der bisherigen Klasse 3 (Fahrzeugkombinationen/Züge über 12 t) erhalten bleiben, muss dies beim Umtausch besonders beantragt werden. Hierbei wird die Fahrerlaubnis der Klasse CE (beschränkt) erteilt, die bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres befristet wird. Zur Verlängerung sind für diese Fahrerlaubnisklassen alle 5 Jahre ärztliche Kontrolluntersuchungen erforderlich.

Wird die Fahrerlaubnis nicht umgetauscht, so dürfen ab Vollendung des 50. Lebensjahres keine in die Klasse CE (beschränkt) fallende Fahrzeugkombinationen/Züge geführt werden.

Hinweise für Inhaber einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Auch hier bleiben alle bereits erworbenen Berechtigungen zum Führen unterschiedlicher Fahrzeugklassen uneingeschränkt erhalten.

Das Umtauschverfahren bietet zwei Möglichkeiten:

1. Regelfall
Der bisherige Führerschein wird einbehalten. Der neue Führerschein wird per Post zugesandt. Bis zum Eingang des neuen Führerscheins wird eine gebührenpflichtige Ausnahmegenehmigung ausgestellt, die im Inland berechtigt, ohne Führerschein Kraftfahrzeuge zu führen. Hierdurch erübrigen sich weitere Behördengänge.

2. Der Führerschein verbleibt beim Fahrerlaubnisinhaber. Dem Antrag auf Umtausch wird eine Kopie des bisherigen Führerscheins beigefügt. Nach Fertigstellung des neuen Führerscheins muss bei der Fahrerlaubnisbehörde (nicht bei der örtlichen Behörde oder Bezirksverwaltungsstelle) der bisherige gegen den neuen Führerschein eingetauscht werden. Es entstehen zusätzliche Wege und Zeitaufwand.

Sofern mit dem neuen Führerschein auch der entwertete alte Führerschein zurückgesandt werden soll, ist dies auf dem Antrag anzukreuzen. Alle alten, d.h. bis zum 18.01.2013 ausgestellten Führerscheine müssen bis zum 19. Januar 2033 umgetauscht werden.


Ändern sich mit dem neuen Recht die Fristen für die vorzeitige Ablegung der theoretischen und praktischen Prüfung und die Wiederholungsprüfungen?
Nein. Es gelten weiterhin die Fristen wie im bisherigen Recht.


Ändert sich die Probezeit?
Ja und Nein. Die Probezeit beträgt weiterhin 2 Jahre, sie wird jedoch bei entsprechenden Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr auf 4 Jahre verdoppelt. Dies gilt auch für Inhaber von Fahrerlaubnissen, die sich noch in der Probezeit befinden. Maßgebend ist der Zeitpunkt der Zuwiderhandlung nach dem 1.1.1999.


Stimmt es, dass man mit einer Bescheinigung ein Fahrzeug führen darf, wenn der Scheckkartenführerschein noch nicht vorliegt?
Ja. Sollten nach bestandener Prüfung alle Voraussetzungen zur Erteilung der Fahrerlaubnis erfüllt sein, der Scheckkartenführerschein jedoch noch nicht vorliegen, erhält der Bewerber eine sog. Prüfungsbescheinigung, die in Verbindung mit dem Personalausweis als vorläufige, befristete Fahrerlaubnis dient.


Muss man immer eine Mofa-Prüfung ablegen?

Nein. Wer vor dem 1.4.1965 geboren ist, benötigt auch weiterhin keine Mofa-Prüfbescheinigung.

 

 

 

 

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